Das Rathaus in Osnabrück.

Gefängnis für aufsässige Bürger

Wehrturm Buergergehorsam
Wehrturm Bürgergehorsam  
Der Bürgergehorsam ist der jüngste der großen Wehrtürme in der Stadt Osnabrück. Gebaut wurde er zwischen 1517 und 1519. Zunächst hatte der kreisrunde Turm ein nur leicht gewölbtes Dach, das bereits 1542 erneuert wurde. Dabei wurde der Turm nicht nur um etwa einen Meter erhöht, sondern erhielt auch gleichzeitig sein jetziges steiles Dach mit Bleideckung.

Die Mächtigkeit des Wehrgebäudes verdeutlicht die Dicke des Mauerwerkes, was besonders durch die Schießscharten in allen Geschossen deutlich wird. Bis zu 3,50 Meter dicke Mauern schützten die Insassen im Verteidigungsfall. Sieht man sich die Schießscharten genauer an, erkennt man, dass sie wesentlich größer als bei anderen Wehrtürmen der Stadt sind. Ihre Größe sowie die Pulverabzugsöffnungen weisen auf den Einsatz von Kanonen hin, der um diese Zeit offenbar üblich war.

Der Bürgergehorsam präsentiert sich noch in seinem ursprünglichen Zustand, bauliche Veränderungen gab es nur wenige. Das Innere des Turms ist auch heute nur durch die Eingangstür im ersten Geschoss zu erreichen. Erfolgte früher der Eingang über die Wehranlage, so gelangt man heute durch eine 1977 angebaute Brücke hinein. Ins Erdgeschoss gelangt man durch eine Öffnung in der Mitte des kreisrunden Raumes.

Im Laufe der Jahrhunderte hatte der Bürgergehorsam verschiedene Funktionen. Neben dem Schutz der Stadt diente er in der frühen Neuzeit als Gefängnis für aufsässige Bürger.

Der Maueransatz an der Außenseite weist noch auf die Anbindung an die Stadtmauer hin.


Weitere Informationen:
 

Tourist Information

Bierstraße 22-23
49074 Osnabrück Telefon: 0541 323-2202
Fax: 0541 323-2709

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