Diese Form des Wohnens ist für Menschen mit sehr schweren Behinderungen oft die einzige Alternative.
Es gibt:
- Wohnheime für Behinderte, die tagsüber in Werkstätten für Behinderte beschäftigt sind
- Wohnheime mit integriertem Beschäftigungsangebot
- Wohnheime mit gesteigertem ganztägigen Pflegeangebot
Oftmals treten diese Formen jedoch als Mischformen auf.
Träger solcher Einrichtungen sind in der Regel Wohlfahrtsverbände (oder Mitgliedsvereine der Wohlfahrtsverbände).
Hier können Menschen, die so stark behindert sind, dass sie - selbst mit ambulanten Hilfen - nicht zu einer selbstständigen Lebensführung in der Lage sind,
- voll versorgt werden (Unterkunft, Verpflegung und Wäsche)
- für die Verrichtungen des täglichen Lebens Anleitung und Hilfe erhalten, gepflegt und/oder beaufsichtigt werden
- Hilfe bei individueller oder gemeinsamer Freizeitgestaltung und Beschäftigung erhalten
- notwendige Therapien bekommen
Es wird versucht, eine möglichst familienähnliche Atmosphäre zu schaffen. Deshalb werden Gruppen gebildet (etwa vier bis zwölf Bewohner). Normalerweise stehen Ein- und Zweibettzimmer zur Verfügung.
Das Trainingsheim ist eine Sonderform, hier werden Behinderte in zwei bis drei Jahren gezielt auf ein selbständigeres Leben in einer Wohngemeinschaft vorbereitet.
AWO Wohnheim "Haus am Schölerberg"
Iburgerstraße 181
49082 Osnabrück
Telefon: 0541 9520-0
Zielgruppe:
Volljährige, wesentlich seelisch behinderte Menschen, die aufgrund ihrer Störungen so beeinträchtigt sind, dass sie mindestens der vorübergehenden Betreuung in einem Wohnheim mit Tagesstruktur bedürfen.
AWO Trialog Wohnanlage Sutthausen
Forststraße 12
49082 Osnabrück
Telefon: 0541 505820
Zielgruppe:
Seelisch behinderte Menschen, die der Betreuung in einem Wohnheim mit Tagesstruktur bedürfen.